Verena Loewensberg (1912 geb. in Zürich, 1986 gest. in Zürich, CH) gehörte mit Richard Paul Lohse, Max Bill und Camille Graeser zum engsten Kreis der Zürcher Konkreten. Anders als ihre männlichen Mitstreiter verzichtete Loewensberg auf jedwede theoretische Untermauerung ihrer künstlerischen Arbeit, und ebenso konsequent sah sie von einer Betitelung ihrer Gemälde ab: Sie sollten für sich selber sprechen. Auch das aussergewöhnliche Kolorit ihrer Werke bildet ein Unterscheidungsmerkmal. Verbindend sind indes der reduktionistische Ansatz und die Einhaltung logisch-mathematischer Systeme.