Werner Buser (1928 geb. in Basel, 1994 gest. in Basel, CH). Aufbauend auf dem geometrischen Formenvokabular des Konstruktivismus entfaltete Werner Buser in seinen Papier- und Objektarbeiten fragile strukturale Netze aus minimalistisch reduzierten Formen. In seinen Drahtkonstruktionen generieren die gespannten Linien in der Leere des Objektraumes ein Kräftefeld, das als modellhafte Veranschaulichung der Raum-Zeit-Relationen gelesen werden kann: Die Bewegung der Betrachterinnen und Betrachter ist integraler Bestandteil des Werkkonzepts.