Imre Kocsis (1937 geb. in Karcag, HU, 1991 gest. in Kaltenherberge, D) emigrierte 1956 von Ungarn nach Deutschland. Ab 1958 studierte und assistierte er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Während der späten 1970er- und frühen 80er-Jahre verbrachte der Grafiker, Maler und Objektkünstler mehrmonatige Atelieraufenthalte in New York (MoMA PS1) und Amsterdam (Gastatelier des Stedelijk Museum). Kennzeichnend für seine oftmals mathematisch entwickelte Werkästhetik sind die Beschränkung auf Schwarz und Weiss sowie eine ornamental zu nennende Bildstruktur.